Im strahlenden Sonnenschein ging der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag zu Ende. Damit setzten die Abschlussgottesdienste im Signal-Iduna-Park und an der Seebühne im Westfalenpark einen strahlenden Schlusspunkt des Kirchentags und gaben die Stimmung wider, die fünf Tage lang in Dortmund geherrscht hatte: Fröhlichkeit, Licht, Vertrauen und Aufbruch.

Als „Gottes geliebte Gurkentruppe“, bezeichnete die Hannoveraner Pfarrern Sandra Bils die Kirchen und alle, die sich in ihnen engagieren. Sie hielt die Predigt im Stadion, Kerstin Jahn aus Altenburg war die Predigerin an der Seebühne.
Beide machten Mut, sich weiterhin zu positionieren und einzumischen – für Menschen auf der Flucht, die in Seenot geraten, für Gerechtigkeit, für ein lebenswertes Miteinander und für die Bewahrung der Schöpfung. Die Schlussgottesdienste standen unter dem Motto: „Werft euer Vertrauen nicht weg“.
Viele der insgesamt rund 120.000 Kirchentagsbesucherinnen und –besucher hatten sich nach vier anstrengenden Tagen schon vorher auf die Heimreise gemacht. So blieben Plätze im Stadion unbesetzt – und auch im Westfalenpark feierten mit 5000 Menschen weniger, als Platz gehabt hätten.
Alle aber machten sich nach dem Kirchentag mit vielen Anregungen und voller Vertrauen auf den Heimweg. Am Ende ließen sie sich einladen zum 3. Ökumenischen Kirchentag 2021 in Frankfurt – „so Gott will und wir leben.“