Musik, Fotos nicht nur zum Anschauen sowie Segenssprüche und noch viel mehr– mit diesem Programm hat der Evangelische Kirchenkreis Dortmund die Kirchentagsgäste auf dem Abend der Begegnung begrüßt.

Auf der Bühne spielten die Living Worshippers und der Chor „Cantastrophe“ auf, das Gitarrenensemble der TU und die Bridge Walkers aus Namibia. Der Bläserkreis Hombruch begeisterte die Zuhörenden, bei Sara´s Wohnzimmer konnte man u.a. Geige und E-Piano lauschen. Sevgi & Merhaba sowie anschließend der Chor Fusion gestalteten das Ende des Abends – unmittelbar vor dem Segen zur Nacht.

Eine Fotobox bot fotografische Erinnerungen vor einem Bluescreen – mit eingeblendeten Dortmund-Motiven. Das analoge Ergebnis durfte man mitnehmen, das digitale auf Facebook all seinen Freunden zeigen.

Eine kleine Zeitreise war bei der Evangelischen Jugend zu besichtigen. Mittelalterliche Gewandungen, passend zu den „Lutherspielen“ sowie die bekannten Thesen plus Tür standen hinter der Stadtkirche St. Reinoldi. Außerdem gab es Infos zum individuellen Ökologischen Fußabdruck. Mitmachen war angesagt bei der Skulptur aus gebrauchten Gebrauchsgegenständen.

Ja, das geht – vegetarische Schmalzbrote. Damit hat die Lydia-Kirchengemeinde am Abend der Begegnung ihre Gäste verwöhnt. Fleischesser konnten aufatmen. Es gab auch „richtige“ Schmalzbrote. Direkt daneben bietet das Bistro Karibu der Georgs-Kirchengemeinde Spezialitäten aus Kenya und Uganda.

Überhaupt – zu Essen gibt es hier reichlich. Nur eine kleine Auswahl: Kochbananen, Donuts, Crepes, Waffeln. Die nördlichste Gemeinde Dortmunds, Brechten, bot eine Spargelcremesuppe. Natürlich regional und saisonal. Die Gemeinde in Syburg informiert ihre Gäste darüber, dass der Erlös der angebotenen Speisen und Getränke der Partnerkirchengemeinde Kotela in Tansania zugute kommt.

Und überall, an allen Dortmunder Ständen, gab es ein Geschenk. Die „Bierperle“, eine von vielen, um die Kirchentagsperlenkette zu gestalten. Sie ist „ein Stück unseres Grundes“, so wurde sie beworben.

Beim Dialogkreis der Abrahamsreligionen gab es ein Mitmachspiel. Eines zum Dazulernen. Um die Speiseregeln der Religionen ging es. Was ist kosher, was ist halal? Entsprechend konnte man seinen Einkaufskorb füllen. Großer Andrang bei der nächsten Mitmachgelegenheit: „Deine Linke gegen Dortmunds Rechte.“ Die Spielregeln: Die linke Handfläche farbig anmalen und auf einen großen Bogen Papier drücken. Am Ende des Abends war ein gemeinsames Kunstwerk entstanden. Angeboten hat es der Arbeitskreis Christen gegen Rechtsextremismus.

Apropos gemeinsames Kunstwerk. Bei dem Stand des Evangelischen Bildungswerks haben die Kirchentagsbesucher ebenfalls gemeinsam einen Kirchentagsteppich gewebt. Zwei mal zwei Meter groß. Nach dem Kirchentag wird er weiterverwendet und kann – zusammen mit dem von der Diakoniewerkstatt Passgenau gebauten Webrahmen – ausgeliehen werden. Schlange stand man direkt nebenan, ebenfalls beim Bildungswerk. Hier könnte man sich Sprühtatoos „eintätowieren“ lassen.

„Eine besondere Zeit erleben“ versprach und verspricht die ökumenische Dienstgruppe Martin Luther King. Ihr Ponyhof Hilbeck ist seit Jahrzehnten ein besonderes Zentrum für soziales Lernen.

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