Glückauf und Halleluja! Das war ein Ausruf, mit dem sich viele Menschen in ganz Westfalen über die Entscheidung gefreut haben, dass der Kirchentag im Jahr 2019 nach Dortmund kommt. Mittlerweile sind die Vorbereitungen weit gediehen. Längst hat der Kirchentag eine biblische Losung bekommen: „Was für ein Vertrauen“, eine Frage – oder ist es eine Feststellung? – aus dem 2. Buch der Könige im Alten Testament.

Aber auch der ursprüngliche Gruß bleibt beim Glaubensfest im Juni erhalten. Für den „Abend der Begegnung“, das große Innenstadtfest zu Beginn des Kirchentages, wollen die Dortmunder Stände ihr Angebot unter das Motto voller Lokalkolorit stellen: „Glückauf und Halleluja!“.

Über weite Teile der Innenstadt, vom Ostentor über den Friedensplatz bis zur westlichen Kampstraße erstreckt sich das Gebiet, auf dem 300 Stände aus ganz Westfalen zu Mitmachaktionen oder kulinarischen Leckereien einladen. Mittendrin: elf Bühnen, auf denen es von Pop bis Rock, von Weltmusik bis HipHop jede Menge Spannendes zum Zuhören, Anschauen und Erleben gibt.

Los geht’s traditionell mit den Eröffnungsgottesdiensten des Kirchentages. Sie finden am 19. Juni um 17.30 Uhr parallel auf drei Großbühnen statt: Auf dem Friedensplatz, auf dem Hansaplatz und am Ostentor. Hier wird die größte Bühne stehen, von der aus der Eröffnungsgottesdienst auch im WDR-Fernsehen übertragen wird. Um sie zu errichten und auch die umliegenden Stände aufzubauen, werden Teile des Walls für den Straßenverkehr gesperrt werden.

Sobald in den Gottesdiensten der Segen erteilt und der 37. Deutsche Evangelische Kirchentag offiziell eröffnet ist, beginnt das Treiben rund um Stände und Bühnen. Bis zu 200.000 Besucherinnen und Besucher werden zum Fest in der Innenstadt erwartet, noch weit mehr als zu den 2000 Veranstaltungen in den Tagen danach.

Der „Abend der Begegnung“ ist der Ort, an dem sich die gastgebende Landeskirche besonders in Szene setzt. Stehen anschließend Konzerte, Vorträge und Diskussionen mit bundesweiter Beteiligung im Fokus, so wollen zu Beginn die Westfalen ihre Gäste von nah und fern willkommen heißen und fordern sie mit dem Motto des Abends auf: „Da machse wat mit“. Denn dass sie – und insbesondere die Dortmunderinnen und Dortmunder – gute Gastgeber sein werden, das steht außer Frage.

So präsentieren sich Stände und Künstler aus dem Sauerland, aus Bochum, dem Münsterland oder Paderborn. Besonders stark vertreten sind indes – wen wundert’s – die Gruppen und Kirchengemeinden aus dem Kirchenkreis Dortmund. Allein 28 Stände bringt die hiesige Region an den Start – sie alle grüßen ihre Gäste mit „Glückauf und Halleluja“.

Bis zum gemeinsamen „Segen zur Nacht“, mit dem der Abend der Begegnung gegen 22.30 Uhr zu Ende geht, können Auswärtige und Einheimische – egal ob mit der evangelischen Kirche verbunden oder nicht – jede Menge kennenlernen, ausprobieren, genießen und auch selbst aktiv werden – nicht zuletzt beim großen Spiel- und Aktionsparcours im Stadtgarten.

Wer Kirchentag kennt, der freut sich darauf, alte und neue Bekannte zu treffen. Aber auch wer noch nie einen „Abend der Begegnung“ mitgemacht hat, sollte vorbeischauen. „Good vibrations“, Fröhlichkeit und Spaß sind garantiert. Am Ende werden viele sagen: „Da machse wat mit.“