Rechtspopulismus und Rechtsextremismus sind Herausforderungen für Christen. Unter diesem Tenor steht eine Veranstaltungsreihe während des Kirchentages. Sie bietet Austausch, Workshops, Infos durch Ausstellungen, Vorträge oder Theaterveranstaltungen.

Zusammengestellt für den Kirchentag haben das Programm die Kooperationspartner Christen gegen Rechtsextremismus des Kirchenkreises Dortmund, die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk, die Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus (BAG K+R) und die Mobile Beratung gegen Rechtsextremismus NRW.

Der Auftakt findet am Mittwoch, 19. Juni  um 14 Uhr an dem Platz vor der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache (Steinstraße 50) statt und bietet die Möglichkeit zum Gedenken mithilfe von szenischen Lesungen und bewegten Bildern.

Der Donnerstag ist gefüllt mit spannenden Veranstaltungen passend zum Thema. So gibt es einen Workshop zum Anti-Rassismus-Training um 10.30 Uhr vom Zentrum Jugend (Fredenbaumplatz, Workshopzelt 2, Eberstr. 49). Dort geht es speziell um rechte Musik und darum, rassistische Bands und Liedtexte zu erkennn. Außerdem zeigt ebenfalls das Zentrum Jugend ein Theaterstück unter dem Motto „Auch Deutsche unter den Opfern“. Hier befassen sich die Darstellerinnen und Darsteller mit der kritischen Aufarbeitung der NSU-Morde. Zu sehen ist das Stück um 14 Uhr im Grammophon Palace (Ebertstr. 30). Das Schauspielhaus Dortmund zeigt das Stück „Die NSU-Monologe“ um 19 Uhr auf der Großen Bühne (Hiltropwall 15).

Am Freitag gibt es einen Markt-Workshop zum Thema „Rassismus in der Bibel?“ auf dem Markt der Möglichkeiten von 16 bis 18 Uhr im Bereich der Westfalenhallen, Zelt 14d, Außenfläche A3.

Am Samstag halten Vertreter der Hochschule Düsseldorf und der Ruhr-Universität Bochum Fachvorträge zum Thema „Nicht nur der NSU – zur Geschichte und Aktualität des Rechtsterrorismus in Deutschland“ im Kulturzentrum Langer August (Braunschweiger Str. 22) ab 14 Uhr.

Außerdem gibt es täglich laufende Veranstaltungen von Donnerstag bis Samstag. Dazu gehören u.a. ein Stadtrundgang unter dem Motto „Rechtsextremismus in Dortmund – eine Stadt wehrt sich. Dieser beginnt um 11 Uhr und um 15 Uhr am Platz der alten Synagoge (Gedenkstein der alten Synagoge, Treppe am Wall). Das Zentrum Jugend zeigt die Ausstellung „Der z/weite Blick“ über Jugendkulturen und Diskriminierung am Fredenbaumplatz (Eberstr.49) von 11 bis 18 Uhr.