Um Klimaschutz, Klimawandel und Nachhaltigkeit ging es bei dem Eco-City Workshop der Evangelischen Jugend Dortmund auf dem Zentrum Jugend des Kirchentages. Überrascht, das so viele gekommen waren, zeigte sich Ariane Buchenau,. „Gerechnet hatten wir mit 30 Interessenten.“ Gekommen waren doppelt so viele.


Warum? „Meine Zukunft könnte gefährdet sein“, so eine der Teilnehmerinnen. Ein anderer wollte wissen, was man als einzelner tun kann, um die Umwelt zu schützen. Spielerisch haben die Jugendlichen Zusammenhänge gelernt zwischen dem Anbau oder Handel von Früchten, Fleisch und Kleidung. Deutlich wurde, dass die Produktion einer importierten Mango dramatisch mehr CO2 ausstößt als das Wachstum der Birne aus dem heimischen Garten. „Regional und saisonal einkaufen ist die Devise“, so Buchenau. „Und nicht alles, was Geld bringt, ist gut für die Umwelt.“
Das Spiel (Dauer 90 Minuten) hat die Evangelische Jugend Dortmund zum Teil mit entwickelt. Nach dem Kirchentag soll es in mehreren Exemplaren und mit unterschiedlicher Schwerpunktsetzung auch Gemeinden zur Verfügung stehen.