Mit einer Vernissage ist das „Zentrum für Seelsorge und Beratung“ in den Kirchentag gestartet. Ausgestellt hat es mehrere Dutzend Kunstwerke zum Thema „Dran glauben! Vertrauen genießen?“.

Das Besondere: die Künstler sind in ihrem wirklichen Leben Schüler und Schülerinnen des Dortmunder Bert-Brecht-Gymnasiums. Alle Altersstufen haben sich beteiligt mit Fotografien, Bildern und Collagen. Abstraktes und Gegenständliches ist dabei.
„Hand in Hand“ heißt eines der Werke, „Vertrauensprüfung“ ein anderes. Es zeigt eine Person, die sich fallen lässt, im Vertrauen von einem Partner aufgefangen zu werden.
Das „Zentrum für Seelsorge und Beratung“ ist bis einschließlich Samstag im Kongresszentrum (1. Etage) der Westfalenhalle für Ratsuchende da. Um sie kümmern sich 65 Beraterinnen und Berater sowie fünf Sekretärinnen, die aus dem ganzen Bundesgebiet kommen. Die Dortmunder Beratungsstelle für Erziehungs-, Ehe- und Lebensfragen koordiniert und organisiert das Zentrum mit seinem kompletten Team. Der Leiter, Jürgen Krinke, weiß aus seinen Erfahrungen der letzten Kirchentage, dass das Angebot des Zentrums gut nachgefragt wird. Alle Berater, ob Theologen, Psychiater oder Therapeuten, kommen aus dem kirchlichen Bereich und engagieren sich während des Kirchentags honorarfrei.


Übrigens: das Christliche Jugenddorf versorgt während der vier Tage die Berater mit festen und flüssigen Leckereien.

 

Die Dortmunder Beratungsstelle ist über das „Zentrum für Seelsorge und Beratung“ hinaus noch an weiteren Veranstaltungen beteiligt:
„Vertrauen schenken – auch der Öffentlichkeit – Erfahrungen mit offenem Umgang bei psychischer Erkrankung“, Bühne auf der Kleppingstraße, Freitag, 11 Uhr
„Verlässlichkeit, VerTrauung – Wie stehen die Landeskirchen zur Ehe für alle?“, Gemeindehaus Hörde, Wellinghofer Str. 21, Samstag, 11 Uhr