Vor dem Dietrich-Keuning-Haus kamen am Mittwochmittag die Radfahrerinnen und Radfahrer der Brot für die Welt-Fahrradtour an. Mehr als 700 Kilometer hatten einige der Teilnehmenden zurückgelegt, um mit dem Fahrrad zum Kirchentag in Dortmund anzureisen. Auf der letzten Etappe von Unna nach Dortmund fuhren auch Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, Ulrich Lilie, Präsident der Diakonie Deutschland und Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau mit. Superintendentin Heike Proske begrüßte die Fahrradfahrer. Sie ist selbst täglich mit dem Rad unterwegs: „Das Fahrradfahren gehört für mich zum Alltag dazu“, erzählte sie. Auch der Kirchenkreis Dortmund sei gemeinsam mit allen Gemeinden dabei, ein Nachhaltigkeitskonzept zu entwickeln, bei dem auch die Themen Mobilität und E-Mobilität eine Rolle spielen.

Die Teilnehmenden der Radtour waren sich einig: Radfahren ist nicht nur gut für Umwelt und Verkehr, sondern es macht auch Spaß, fördert Gemeinschaft und Gespräche. Angesprochen auf den Stand von Dortmund als Fahrradstadt, sagte OB Ullrich Sierau: „Wir haben uns vorgenommen, das Kopenhagen Westfalens zu werden. Und was wir uns in den Kopf setzen, das schaffen wir auch.“